Shift Workshops
Ausstellungshalle
Do, 22.10. – So, 25.10.2009
Workshop 1
Bau dir ein Mini-Theremin oder eine Pixel-Kugel
Do 22.10.2009 20.00–23.00 h
Fr 23.10.2009 17.00–23.00 h
Sa 24.10.2009 14.00–23.00 h
So 25.10.2009 11.00–18.00 h
diy makeaway Workshop mit der Schweizerischen Gesellschaft für Mechatronische Kunst
Unter Anleitung der Elektronik-Bastler der Schweizerischen Gesellschaft für Mechatronische Kunst (SGMK) kann man in rund 45 Minuten ein elektronisches Spielzeug oder Instrument zusammenlöten. Speziell für Shift 09 entwickelte die SGMK das „Shift Theremin“, die zeitgenössische Lo-Fi-Variante des Ursynthesizers, der ohne Berührung gespielt wird. Ausserdem stehen zwei weitere Neuentwicklungen zum Nachbauen bereit: „Der Pixel“, eine leuchtende Kugel, die auf Klang reagiert, sowie „Der Weltraumempfänger“, mit dem Wetter- und Planetenklänge empfangen werden können.
Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Materialbeitrag: 15.–
www.mechatronicart.ch/diymakeaway
Workshop 2
Shift Kids: Schmuck oder Fantasiewesen aus Elektroschrott
Fr 23.10.2009 12.00–18.00 h
Sa 24.10.2009 12.00–18.00 h
So 25.10.2009 12.00–16.00 h
Workshop für Kinder ab 6 Jahren mit dem atelier recycling@art
Aus alten Tastaturen, Leiterplatten, Kabeln, Kugellagern, Widerständen und anderen ausgedienten elektronischen Bauteilen entsteht etwas Neues: Wahlweise können die TeilnehmerInnen Schmuck (Halsketten) oder technoide Fantasiewesen bauen und nach dem Workshop mit nach Hause nehmen. Gleichzeitig lernen sie eine neue Seite der Technologie kennen: Das Innenleben der heiklen Geräte und die Probleme, welche sie nach Ablauf ihrer kurzen Lebensdauer verursachen.
Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Materialbeitrag: 5.–
Workshop 3
Auf der Suche nach den Geistern des elektromagnetischen Spektrums
Workshop Teil 1: Sa 24.10.2009 16.00 h
Workshop Teil 2: So 25.10.2009 14.00 h
Treffpunkt: vor dem Eingang zur Ausstellungshalle.
In englischer Sprache.
Workshops mit Alejo Duque
Wir sind umgeben von elektromagnetischen Wellen. Viele davon sind von Menschen verursacht (Radio, Funk, Wireless-Netze etc.), andere wiederum sind natürlich (Wetter oder Sonneneruptionen). Anhänger der Theorie der „Electronic Voice Phenomenon“ gehen davon aus, dass auch Verstorbene über solche Wellen mit uns Lebenden kommunizieren: Aufnahmen werden solange bearbeitet und gehört, bis verständliche Worte zum Vorschein kommen. Eine rationale Erklärung für dieses Phänomen ist, dass die menschliche Wahrnehmung stets nach Bekanntem sucht und deshalb auch in Zufälligkeiten Bedeutung herauszukristallisieren vermag. Dem kolumbianisch-schweizerischen Künstler Alejo Duque geht es nun nicht um die „Glaubensfrage“. Er spricht vom „kreativen Missverstehen“, das zu neuen Erkenntnissen jenseits von blosser Zustimmung oder Ablehnung führt. Duque führt in zwei Workshops mit den TeilnehmerInnen entsprechende Experimente durch:
Workshop Teil 1: Wellen-Spaziergang: Es werden auf dem Dreispitzgelände verschiedene Frequenzbänder abgehört und Netze gesucht: Radio, Satelliten, Wireless-LANs und vielleicht auch Geisterstimmen.
Workshop Teil 2: Geister hören: Aufnahmen aus Workshop 1 werden ausgewertet. Durch Filterung und Wiederholung werden „Geisterstimmen“ hörbar.
Workshop Teil 1 und 2 können unabhängig voneinander besucht werden. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
http://distressfreq.wordpress.com
Workshop 4
Shift Kids: Workshop „Medienkompetenz“ mit der MedienFalle für Schulklassen der Oberstufe (auf Voranmeldung)
An der diesjährigen Ausgabe von Shift ist ein Workshop speziell für Schulklassen im Angebot. Verantwortlich dafür ist die MedienFalle Basel, die Film- und Medienwerkstatt für medienpädagogische und künstlerische Projekte. In Workshops schaffen Schulklassen Audio- und Videobeiträge und veröffentlichen diese auf dem Festivalblog. Die SchülerInnen nutzen dabei ihre eigenen Geräte, insbesondere Handys, um Statements, Ansichten und Einsichten in die Welt der elektronischen Künste zu erarbeiten.